Pflegeberatung des Landes: Die besten Lösungen von den Profis

Veröffentlichungsdatum03.04.2024Lesedauer2 Minuten
Broschüre Pflegeberatung

„Vorübergehende Pflege oder auch dauerhaft, ein plötzliches Ereignis in der Verwandtschaft und man weiß nicht gleich, was die beste Lösung ist. Die Profis der Pflegeberatung haben sie – kostenlos und in allen Bezirken sowie zu allen Themen“, unterstreicht Sozial-Landesrat Christian Pewny.

Die Möglichkeiten der Pflege sind in Salzburg sehr vielseitig, den Überblick zu bewahren – da braucht es Profis. „Das sind grundlegende Entscheidungen, die man da – nicht immer, aber häufig – schnell treffen muss. Um das Beste für die zu pflegenden Personen und auch das gesamte Umfeld zu finden, in dieser individuellen Situation, ist die Pflegeberatung des Landes ideal. Oft denkt man gar nicht an gewisse Möglichkeiten bis man sie aufgezeigt bekommt. Und oftmals geht es auch um Fragen zum Pflegegeld oder das Thema Demenz“, so Sozial-Landesrat Christian Pewny.

Kostenlos in allen Bezirken

Die wertvolle, aber kostenlose Unterstützung des Landes bei allen Fragen zur Pflege, gibt es in allen Bezirken. „Seit ein paar Wochen haben wir das Angebot ausgeweitet und bieten auch in der neuen Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung in Seekirchen Sprechstunden an. Damit sind wir in allen Regionen vertreten und erfüllen eines unserer Hauptziele: Das Service zu den Menschen zu bringen“, betont Pewny. Das Konzept geht auf. Im Jahr 2023 waren es rund 3.600 Beratungen.

Pewny: „Ein wichtiges Service.“

Landesrat Pewny, der diese Woche das Team der Pflegeberatung in der Bezirkshauptmannschaft in Seekirchen besucht hat, ist von der Empathie und vom Fachwissen begeistert. „Man muss bedenken, dass die vielen, die hier Beratung suchen, in einer Ausnahmesituation sind. Und gerade in dieser Phase auf jemanden zählen zu können, der sich auskennt und das Beste will, ist in dieser Form einzigartig – in Akutsituationen aber auch im Alltag, wenn es zum Beispiel um das Pflegegeld oder Hilfsmittel geht“, so Pewny. 

Beratung auch direkt vor Ort

Die Pflegeberatungen laufen telefonisch, persönlich in den Sprechstunden oder bei vereinbarten Terminen. „Aber auch bei den Salzburgerinnen und Salzburgern zu Hause. Das ist für Menschen, die nicht mehr so mobil sind entscheidend und oft kann man die beste Lösung auch nur finden, wenn die Profis die Situation zu Hause kennenlernen können. Noch dazu beraten Personen, die mitten aus der Pflege kommen – und das mittlerweile seit 15 Jahren“, erklärt Pewny.

Weinberger: „Je früher die Kontaktaufnahme, desto besser.“

Gerhild Weinberger ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, hat eine Zusatzausbildung zum Care und Case Management und ist eine der Pflegeberaterinnen an der BH Salzburg-Umgebung aber auch in der Stadt Salzburg. „Wenn man nicht mehr genau weiß, an wen man sich wenden soll oder einem alles zu viel wird, kann man bei uns anrufen“, so Weinberger und betont dazu: „Je früher, desto besser. Denn mit Wissen kommt man immer besser durch jede schwierige Situation.“

Alle Kontakte und Sprechstunden zur Pflegeberatung des Landes Salzburg in den Bezirken gibt es hier im Überblick: www.salzburg.gv.at/pflegeberatung